Verlagsprogramm - Sagen

Innerschweizer WildmannliSagen

001 Wildmannli

Hans Steinegger (Hrsg.)
Innerschweizer WildmannliSagen

Geheimnisvolles Zwergvolk und Wilde Leute in den Alpen
und Tälern von Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden, Luzern und Zug

230 Sagen, 224 Seiten, 52 Bilder, gebunden, Format 12×21.5 cm

Fr. 29.80
Schwyz 2013
ISBN 978-3-9523700-2-5

INHALT

Wildmannli und Sagenwelt
Einleitung

Themenkapitel
mit kurzer Einführung
– Erdmännchen, Wildleute, Heiden, Zigeuner und Zwerge
– Wo und wie sie wohnten
– Wovon sie sich ernährten
– Wo und wie sie Leute töteten
– Wie sie sich hilfsbereit zeigten
– Wie sie magische Kräfte nutzten
– Wie sie da und dort tanzten
– Wo die Venediger Gold suchten

Literarische Sagen
Meinrad Lienert: Das Bergmännchen
Jakob Hess: Das brünnige Fräulein
– Meinrad Inglin: Der Schatz in den Bergen

Anhang
Begriffserklärungen, Mundartglossar, Literatur und Quellen, Quellenvermerk zu den Texten, Ortsregister, Bildquellen

Wilde Leute – sie stehen in der Sagenwelt sowohl für mythische als auch reale Gestalten. Gemeint ist mit „wild“ vor allem das Bedrohliche und Verborgene – also unwirtliche Gegenden wie Berge, Felshöhlen, Schluchten und Wälder, wo die „Wilden“ lebten und wirkten.
Die Erzähler machten einst kaum Unterschiede zwischen Erdmännchen und Zwergen als Geistwesen oder Heiden und Venediger als Realwesen. Die Vermischung von Gestalten und Motiven zeigt sich in zahlreichen Sagen auch dann, wenn von ihren Wohnstätten, ihrer Ernährung, ihrer grossen Hilfsbereitschaft oder ihren eigenwilligen Tänzen berichtet wird.
Die „Wilden“ sollen überdies die Fähigkeit gehabt haben, geheimnisvolle magische Kräfte einzusetzen: Da wird Butter durch das Schlüsselloch der Kellertüre gestohlen; aus verschütteter Milch Käse hergestellt, der nie schwindet; auf dem Heustock Feuer entfacht, ohne dass das Heu brennt; ein Pulver in Mehlbrei gestreut, das Riesenkräfte hervorbringt. Es wird aber auch mit einem Jauchzer Schnee angekündigt oder eine Untat mit Regen bestraft. Hebammen erhalten für ihre Geburtshelferdienste als Lohn grosszügig Kohle oder Laub, die sich später in pures Gold verwandeln.
An die Sagengestalten der Wilden Leute erinnern heute noch einige Berg- und Flurnamen und das Brauchtum an der Älplerchilbi: Wildmaa und Wildwyb in Obwalden und Nidwalden oder Tschämeler in Gersau, Küssnacht und Vitznau.


Einsiedler PilgerSagen

002 Einsiedler Pilger

Hans Steinegger (Hrsg.)
Einsiedler PilgerSagen

Sankt Meinrad, Kloster, Mönche, Schwarze Madonna, Wallfahrten

Überlieferungen aus der Schweiz, Süddeutschland, Österreich und Südtirol

150 Sagen, 192 Seiten, über 70 Bilder, gebunden, Format 12×21,5 cm

Fr. 29.80
Schwyz 2010
ISBN 978-3-9523700-0-1

INHALT

Wallfahrt und Sagenwelt
Einleitung

Themenkapitel
– Sankt Meinrad
– Kloster und Gnadenkapelle
– Muttergottes
– Mönche
– Linthport-Anneli
– Unterwegs nach Einsiedeln
– Gelübde, Busse, Hilfe
– Verhexen, bestrafen, erlösen
– Frauenkloster in der Au
– Unheimliches und Heiteres

Anhang
Glaube und Aberglaube: Wallfahrtsandenken in Bild + Text, Begriffserklärungen, Mundartglossar, Literatur und Quellen, Quellenvermerk zu den Texten, Ortsregister Schweiz, Deutschland, Österreich, Weitere Länder und Orte, Bildquellen

Einsiedeln – das ist über 1000 Jahre Geschichte. Im Jahre 835 zog sich der Mönch Meinrad von der Insel Reichenau in die Einsamkeit des Finstern Waldes zurück. Nach seinem gewaltsamen Tod entstand 934 an Stelle der Meinradszelle die erste Benediktinerabtei und später der europäisch bekannte Wallfahrtsort zu Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, der Schwarzen Madonna.
Sagen und Legenden seien der Weihrauch, der über der Geschichte schwebe. In Einsiedeln sind es nicht nur die berühmte Meinrads- und die Engelweih-Legende, sondern es windet sich um Kloster, Wallfahrt und Pilger ein grosser Sagenkranz mit unerwartet vielfältigen Motiven.
Erstmals sind hier 150 Pilger-Sagen aus der Schweiz, Süddeutschland und Österreich festgehalten. Sie stammen aus Sammlungen, Kalendern und Archiven. Die ältesten sagenhaften Überlieferungen liegen nahezu 200 Jahre zurück. Alle kreisen sie um den mystischen Wallfahrtsort Einsiedeln. Sie berichten über geheimnisvolle Ereignisse und Erlebnisse, erzählen von Unerklärlichem, welches Pilger unterwegs und vor Ort erlebten, aber auch vom magischen Volksglauben früherer Zeiten.
Die in die heutige Sprache übertragenen Legenden und Sagen werden ergänzt durch ein Lexikon mit Erläuterungen zu Begriffen und Mundartwörtern. Zudem werden alte Wallfahrtsandenken in Wort und Bild dokumentiert.


Schwyzer HexenSagen

003 Hexensagen

Hans Steinegger (Hrsg.)
Schwyzer HexenSagen

Kastenvögtin, Seelenmutter, Ibergerhexe, Pfaffenkellnerinnen, Hexenmeister, Teufel, Zauberer

270 Sagen, 208 Seiten, 38 Bilder, gebunden, Format 12×21,5 cm

Fr. 29.80
Schwyz 2010
ISBN 978-3-9523700-1-8

INHALT

Hexenwahn und Sagenwelt
Einleitung

Themenkapitel
– Kastenvögtin von Muotathal
– Seelenmutter von Küssnacht
– Ibergerhexe von Auf Iberg
– Hexen treiben ihr Unwesen
– Pfaffenkellnerinnen
– Hexen in Tiergestalt
– Hexenmeister und Zauberer
– Hexerei und Zauberei
– Bannen, verhexen, erlösen
– Toggeli
– Vom Wirken des Teufels

Anhang
Begriffserklärungen, Mundartglossar, Literatur und Quellen, Quellenvermerk  zu den Texten, Ortsregister, Bildquellen

Hexenwahn – das ist eines der dunklen Kapitel unserer Geschichte. Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert fanden in Westeuropa schätzungsweise 110 000 Prozesse gegen Unholderei statt. In der heutigen Schweiz wurden etwa 10 000 Personen wegen Zauberei und Ketzerei angeklagt und rund die Hälfte von ihnen hingerichtet. Im Kanton Schwyz sind bis 1754 insgesamt 54 Untersuchungen gegen Unholderei und 25 Hinrichtungen nachgewiesen.
Die Untaten der verdächtigten Hexen und Zauberer widerspiegeln sich sehr vielfältig auch in der Welt der Sagen. Die Motive reichen vom Schadenzauber bis zur Buhlschaft mit dem Teufel. Da fahren die bösen „Weibsbilder“ durch die Lüfte, bringen Krankheit und Tod, verursachen Hagelwetter und Missernten, lösen Erdrutsche aus, bringen Hochwasser oder entleeren Alpseen. Sie verderben auch Vieh, verwenden Kräuter, Salbe und Pulver als Zaubermittel, verwandeln sich in Tiere oder senden ihren bösen Blick aus.
Im Zentrum der Überlieferungen stehen drei Frauen: Die Kastenvögtin von Muotathal, die Seelenmutter von Küssnacht und die Ibergerhexe von Auf Iberg. Ebenso sagenhafte Berichte kreisen um Fahrende Schüler, Teufel, Toggeli, Pfaffenkellnerinnen und Venediger.

Die 270 Hexen-Sagen aus dem Kanton Schwyz werden ergänzt durch ein Lexikon mit Erläuterungen zu Begriffen und Mundartwörtern.


Schwyzer Sagen – Band I

004 Schwyzer Sagen 1

Hans Steinegger (Hrsg.)
Schwyzer Sagen – Band I

Schwyz, Ingenbohl, Morschach, Steinen

300 Sagen, 208 Seiten, 33 Bilder,  Leinen, Schutzumschlag, Format 12×19 cm
Schwyz 1979

Vergriffen
Gelegentlich noch antiquarisch erhältlich.
Beachten Sie die Rubrik Raritäten unter Antiquariat


Schwyzer Sagen – Band II

005 Schwyzer Sagen 2

Hans Steinegger (Hrsg.)
Schwyzer Sagen – Band II

Muotathal, Riemenstalden, Illgau, Oberiberg, Unteriberg

450 Sagen, 280 Seiten, 35 Bilder,  Leinen, Schutzumschlag, Format 12×19 cm
Schwyz 1981

Vergriffen
Gelegentlich noch antiquarisch erhältlich.
Beachten Sie die Rubrik Raritäten unter Antiquariat


Schwyzer Sagen – Band III

006 Schwyzer Sagen 3

Hans Steinegger (Hrsg.)
Schwyzer Sagen – Band III

Arth, Gersau, Küssnacht, Lauerz, Steinerberg, Sattel, Rothenthurm, Alpthal
Nachträge zu Band I und II

250 Sagen, 224 Seiten, 30 Bilder, Leinen, Schutzumschlag, Format 12×19 cm
Schwyz 1983

Fr. 25.–


Schwyzer Sagen – Band IV

007 Schwyzer Sagen 4

Hans Steinegger (Hrsg.)
Schwyzer Sagen – Band IV

Lachen, Altendorf, Galgenen, Vorderthal, Innerthal, Schübelbach, Tuggen, Wangen, Reichenburg, Freienbach, Wollerau, Feusisberg, Bezirk Einsiedeln
– Nachträge zu Band I, II und III
– Register zu den Bänden I – IV:
Namen, Orts- und Flurnamen, Sachbegriffe, Mundart-Glossar

300 Sagen, 300 Seiten, 42 Bilder,  Leinen, Schutzumschlag, Format 12×19 cm
Schwyz 1985

Vergriffen
Gelegentlich noch antiquarisch erhältlich.
Beachten Sie die Rubrik Raritäten unter Antiquariat